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Mein Leserbrief: Kleiner und feiner

Mein Leserbrief: Kleiner und feiner

Das aus dem Architekturwettbewerb auserkorene Siegerprojekt "überall" für das Neue Luzerner Theater soll nun ziemlich redimensioniert werden. Kleinerer Saal, Wegfall Gastronomie im Dachstock und und... Warum nicht vorgängig realistische Vorgaben machen? Mein Leserbrief dazu.

Besser kleiner und feiner

Zum «Schrumpfen des Neuen Luzerner Theaters»

Nun soll also das Siegerprojekt des neuen Luzerner Theaters «überall» fast überall überarbeitet und redimensioniert werden.

Ich frage mich schon, ob das Betriebskonzept und das Raumprogramm, welche als Basis für den Architekturwettbewerb dienten, sinnvoll waren. Offenbar ist man nun bereit, grosse Konzessionen hinsichtlich Grösse und Angebot zu machen. Die FDP.Die Liberalen versuchen seit Jahren mit verschiedenen Vorstössen die Diskussion von der Hülle auf den Inhalt zu verschieben und damit dem Thema Raumkapazität das nötige Gewicht zu geben.

Zum Glück ist es noch früh genug, die Reissleine zu ziehen und endlich über realistische Inhalte und Nutzungen zu sprechen. Obwohl ich davon ausgehe, dass der Betrag von CHF 2.45 Mio. für den Architekturwettbewerb nun verbraucht ist. Mit welchen Geldern wird nun die Redimensionierung bezahlt?

Ich wünsche den Zuständigen nun ein gutes Händchen für umsichtiges Handeln. Schlussendlich kann/darf die Stimmbevölkerung der Stadt Luzern über das Projekt abstimmen und der Kanton darf dann nachher einen grossen Teil des Betriebes finanzieren. Besser kleiner, feiner und ausgelastet anstatt gross, protzig und halb leer.

Heidi Scherer

Kantonsrätin FDP.Die Liberalen, Meggen

28. März 2023

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