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Vorwärts machen! Für unsere Zukunft.

Vorwärts machen! Für unsere Zukunft.

Meine Sommerkolumne zum Handlungsbedarf Energieversorgung in der Schweiz.

Abhängig zu sein liegt mir nicht. Dazu ist mein Geist zu liberal. Ich schätze die Unabhängigkeit und damit verbunden auch die Freiheit.

In Zeiten wie diesen, geprägt von grossen geopolitischen Unsicherheiten, ist es umso wichtiger, mögliche Risiken auf verschiedene Körbe zu verteilen und damit zu diversifizieren. Ich kann nur empfehlen, sich Gedanken zu machen, wie die Risiken bezüglich Energieversorgung in der Schweiz durch verschiedene Standbeine optimiert werden können. Dies gilt sowohl für Unternehmen wie auch für Private.

Ein Mix von verschiedenen Energiequellen habe ich vor Jahren auf einer Frankreichreise entdeckt und fotografisch festgehalten. Da trifft sich die Wasserkraft, die Sonnenenergie, die Windkraft und die Atomenergie auf kleinstem Raum. Eindrücklich war es.

Aus heutiger Sicht wage ich zu sagen, dass bei ständig steigendem Stromverbrauch, nicht zuletzt aufgrund des Bevölkerungswachstums, der Digitalisierung und des anhaltend eher unkritischen Konsumverhaltens sowie der Wachstumsbestrebungen der Wirtschaft eine Energieversorgung ausschliesslich aus fossilfreien Quellen ohne Atomstrom über den ganzen Jahresverbrauch gesehen vorläufig wohl nicht reicht. Leider.

Es ist wichtig und nötig, dass wir uns alle Gedanken machen, wie und wo wir unseren Energiebedarf optimieren bzw. reduzieren können.

Mit Photovoltaikanlagen auf den Dächern kann bestehendes Potenzial der Sonnenenergie noch gewaltig besser ausgeschöpft werden. Es ist an der Zeit, dass hier vorwärts gemacht wird, ohne dass intelligente Projekte aufgrund von möglichen und unmöglichen Einsprachen verzögert oder verhindert werden.

Ich bin glücklich über meinen Investitionsentscheid vor über 8 Jahren, welchen ich ohne Not und mit viel Enthusiasmus gefällt habe. Die Photovoltaikanlage auf dem Dach liefert bisher zuverlässig die erwünschten rund 10'000 kwh pro Jahr und damit Strom für mehrere Haushalte. Gerne motiviere ich alle, einen nächsten Schritt hin zu fossilfreier Energieversorgung zu machen, ohne Zwang. Wenn wir selber nichts machen, wird mit uns gemacht. Dies passt mir als liberaler Geist gar nicht. Deshalb selber bestimmen und vorwärts machen!

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